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Grundlehrgänge zum Umgang mit Treibladungspulvern zum Vorderladerschießen

Das Vorderladerschießen und der Umgang mit Schwarzpulver üben auch heute noch eine ungeheure Faszination aus. Allein das Laden der Waffe und die Vorbereitungen zum Schuss haben Kultstatus. Bricht das der Schuss, entwickelt sich der tiefe rollende Knall, schießen die Rauchschwaden aus dem Lauf, fühlt man sich häufig in alte Zeiten rückversetzt.
Dieses faszinierende Hobby bekam starken Auftrieb durch die mittlerweile zahlreichen historischen Gruppen, die eine jeweilige Epoche oder regionale Besonderheiten repräsentieren und darstellen: Ausgehendes Mittelalter, napoleonische Zeit, amerikanischer Bürgerkrieg, Preußen und vieles mehr. Ihnen allen sind Vorderladerwaffen als Hauptbewaffnung der Infanterie gemeinsam. Seit Großveranstaltungen, die z. B. napoleonische Schlachten darstellen, auch im Fernsehen übertragen werden, ist der Zuspruch nochmals deutlich gestiegen.
Überdies ist dieses Hobby ein geradezu unglaubliches Betätigungsfeld für handwerklich begabte Menschen- nahezu alles kann in Eigenleistung gefertigt werden. Aber auch für weniger begabte Menschen ist alles am Markt vorhanden: Waffen mit verschiedensten Schlossvarianten und Kalibern (vom Luntenschloss bis hin zum Perkussionsschloss), Geschosse in allen Kalibern und Varianten, Gießkokillen, Fette, Zwischenmittel, Zubehör usw. Faszinierend hierbei: Aus einem guten Vorderlader lässt sich mit einer gut abgestimmten Laborierung eine Präzision erreichen, die der einer modernen Waffe in nichts nachsteht.